Dienstag, 17. Oktober 2017

Stoffbeutel Oma's Liebling - Herbst-Edition

Hallo zusammen :)

Es ist mal wieder Zeit für einen Oma's Liebling - der von mir absolut am meisten genähte Schnitt. Stoffbeutel kann eben jeder und immer gut brauchen. Dieser hier hat eine Apfel-Applikation erhalten und passt hervorragend zur aktuellen Herbstzeit. Zugegeben, er sieht dem *hier* gezeigten Modell sehr sehr ähnlich. Aber da dies hier auch irgendwie mein Nähtagebuch ist, hat er einen Platz verdient.

Liebe Grüße,
Katharina

P.S.: Wegen vieler Span-Kommentare in den letzten Monaten habe ich eine Sicherheitsabfrage für Kommentare aktiviert. Ich weiß, die ist voll blöd und hoffe, dass ihr euch dadurch nicht davon abhalten lasst, ein paar Worte zu hinterlassen. In ein paar Wochen nehme ich sie wieder raus in der Hoffnung, dass es geholfen hat.


Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü) und Katharina (Greenfietsen)

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Eine Tasche für matschige Lebenslagen - die Westi (ein Freebook)

Hallo,

heute zeige ich euch eine Tasche, die für die matschigen Lebenslagen geeignet ist. Aus Stoff genähte Taschen sind ja mehr für schönes Wetter gemacht. Diese hier macht viel mehr mit, denn: Sie ist innen wie außen aus Wachstuch genäht.



Entstanden ist der Shopper im Rahmen des Probenähens für Zucker & Zimt Design. Christinas neues eBook "Westi" (das übrigens auch noch eine kleinere Variante beinhaltet) ist für den Stoffhersteller Westfalenstoffe entstanden und eigentlich für Webware gedacht. Beim Probenähen habe ich mir überlegt, welchen Stoff ich wohl verwenden mag. Da kam mir die Wachstuchrolle in den Sinn, die ich seit einigen Monaten unter meinem Bett deponiert hatte (weil sie im Stehen immer geknickt ist). Nun war sie fällig. Zuerst wollte ich das Wachstuch für die Innentasche verwenden, damit man mal "durchwischen" kann, falls was daneben geht. Das macht ja Sinn bei einer Einkaufstasche. Aber dann kam mir der Gedanke, dass es auch gut wäre, die Tasche mal abstellen zu können - egal bei welchem Wetter. Und die Papierboote sind so schön, dass ich sie gerne außen haben wollte. Also: außen Wachstuch, innen Stoff. Aber welcher? Bei dieser Überlegung kam mir dann eine zweite Wachstuchrolle in den Sinn, die in der Ecke wartete. Warum nicht für innen und außen Wachstuch verwenden? Die Idee gefiel mir und ich stelle mir die Tasche nun ideal für Sandspielsachen, Gummistiefel, Matschhose und Co. vor. (Ja, mir fehlt jetzt ein Kind zur Tasche *ha-ha-ha*)

Da ich nun zwei Lagen Wachstuch verarbeitete, konnte ich mir die Vlieseinlage sparen, denn das Wachstuch bringt genug Standfestigkeit für die Tasche mit. Was nun nicht ging, war Träger aus dem Taschematerial zu nähen und zu wenden. Gut, ich hätte das Wachstuch 4-fach so falten können, dass die offenen Kanten innen verschwunden wären und ich die Träger nicht hätte wenden müssen. Aber ist das angenehm zu tragen? Beim Blick in meine Gurtbandschublade fiel mein Blick auf das dunkelblaue Band mit den Sternen. Das passte wie die Faust aufs Auge und A.... auf Eimer. Deshalb kam es ganz fix an die Tasche. Und: ich finde, es passt perfekt dazu.




Die Aufsatztasche auf der Vorderseite habe ich dann noch mit einer einfachen Naht 2-geteilt, damit man hier etwas Kleinkram unterbringen kann. Eigentlich ist hier (und zum Verschluss der Tasche) ein Magnetknopf vorgesehen. Aber mir gefiel es so besser.


Innen bietet die Tasche (in der größeren Variante) jede Menge Platz und dazu noch ein Einsteckfach.



Das eBook findet ihr bei Westfalenstoffe zum kostenlosen Download und auf dem Zucker & Zimt Design-Blog könnt ihr euch die Probenähbeispiele dazu anschauen und euch inspirieren lassen.

Weil die Tasche etwas "nackig" und das Wachstuch so aalglatt wirkte, habe ich ihr noch einen Anker-Anhänger verpasst. Die Anleitung dazu findet ihr bei Alles für Selbermacher.


Verlinkt bei RUMS - Rund ums Weib,
bei TT - Taschen und Täschchen und
beim Taschen-Sew-Along von Katharina/Greenfietsen und mir
noch zum September-Thema "SnapPap, Kork & Co.".

Montag, 9. Oktober 2017

Sommerurlaub auf Norderney - Teil 2: Sonnenuntergänge

Hallo :)

heute habe ich wieder Fotos vom Sommerurlaub auf Norderney für euch, und zwar Sonnenuntergänge. Wir haben einige gesehen, alle sind irgendwie anders. Angeschaut haben wir die Sonnenuntergänge alle von der Milchbar aus, weil man da einfach den besten Blick (bei bestem Sound) hat. Ich lasse einfach die Bilder sprechen. Taucht kurz mit mir ab und genießt die Fotos - für einen guten Start in die Woche.

Liebe Grüße,
Katharina

Montag







Mittwoch





Donnerstag







Sonntag








Donnerstag, 5. Oktober 2017

Joseph's Coat - Der Oktober-Block vom Quilt-Along #6köpfe12blöcke

Hallo zusammen :) 

Der 1. Oktober fiel auf einen Sonntag und da habe ich direkt mit meinem Oktober-Block zum Quilt-Along begonnen und ihn am Brückenmontag fertig gestellt. Wenn Ungeduld Tatendrang den Perfektionismus besiegt, dann sieht der Joseph's Coat ganz ohne L11-Vlies und Textilkleber so aus:



Andrea von der Quiltmanufaktur, die in diesem Monat die Anleitung zur Verfügung gestellt hat, mag wohl runde Applikationsblöcke - schon er Dresden Plate kam von ihr.

Wie schon erwähnt wollte ich nicht erst Material besorgen, sondern sofort loslegen. Da ich das empfohlene Vlies L11 nicht da hatte, habe ich G700 verwendet. Jetzt schaut das weiße Gewebe vom Vlies seitlich ein wenig raus, besonders an den Spitzen, die ziemlich rund sind. Auf das Handnähen habe ich verzichtet, denn: am Ende möchte ich die verschiedenen Blockmuster mit der Nähmaschine quilten und wenn ich dann eh mit der Nähmaschine über den Block nähe, kann ich das auch gleich schon tun.

Meine Applikationsteile sind etwas kleiner geworden, aber das macht mir nichts. In meiner Vorstellung mag ich den blauen Rand, der später um den Kreis bleibt. Und eventuell habe ich es beim Zusammennähen etwas leichter.


Die kleinen optischen Mängel werden durch die Farbkombi auf jeden Fall wet gemacht. Pink-dunkelblau stand für michschon im Oktober fest (in der Hoffnung, dass es irgendwie zum Block passt). Das Orange passt meiner Meinung sehr gut dazu. So hat der Block auch etwas herbstliches. Diese 3 Farben könnte ich mir auch für den kompletten Quilt vorstellen.

Und nun überlege ich, ob ich den Dresden Plate nochmal nähe - in knallig bunten Farben. Aber das sehen wir am Jahresende. Dunkelblau ist jetzt schonmal so gut wie aufgebraucht. Und wegen dem L11: das probiere ich auf jeden Fall bei Gelegenheit aus. Es steht schon auf der Einkaufsliste.

Liebe Grüße, 
Katharina 

Verlinkt bei: 
Andrea (Quiltmanufaktur), der Gastgeberin von #6Köpfe12Blöcke im Oktober

Dienstag, 3. Oktober 2017

Was lange währt ... der Oma-Shopper


Hallo :)

Nachdem ich euch neulich das Tabletkissen gezeigt habe, welches meine Oma zum Geburtstag bekommen hat, kommt heute das Geschenk für meine andere Oma: ein Shopper.
Bereits im Januar hatte Oma den Wunsch nach einer Einkaufstasche geäußert.
Groß sollte sie sein, damit was rein passt.
Einen Reißverschluss sollte sie haben, damit nieman hinein langt.
Innentaschen sollte sie haben, damit man Kleinkram wieder findet.
Lange Träger sollte sie haben, damit man sie über die Schultern tragen kann.
Das habe ich mir im Handy notiert und dann für ein paar Monate vor mir her geschoben. Im Juli habe ich dann auch Stoffe dafür gekauft und 2 Tage vor Oma's Geburtstag im August war die Tasche dann auch fertig. Reicht doch :)


Was war nun so schwer daran?
Der Stoff war es nicht. OK, die Oma hat ihre Vorstellungen und äußert diese auch direkt. Nicht dunkel, nicht scheckig, ... Aber bei diesem Mandala-Stoff aus der Serie Marrakesch von Gütermann war ich mir doch recht sicher, dass er ihr gefallen würde. Gut, der Boden ist aus dunklem Kunstleder und die Träger aus schwarzem Gurtband - aber das ist einfach praktisch, damit die Tasche nicht ganz schnell schmutzig wird. Die Angst davor würde nämlich dazu führen, dass die Tasche nicht benutzt wird - und das wäre ja auch totaler Blödsinn. Und zum bunten Stoff passt das schwarz einfach am Besten, da brauchte ich mit braun etc. gar nicht erst rum probieren.



Der Schnitt war es, über den ich mir die meisten Gedanken gemacht habt. Auf meinem Pinterest-Taschen-Board war nichts dabei, was mich so richtig überzeugt hat. Einen neuen Schnitt kaufen war gerade nicht drin, da ich eines Abends, als die Zeit knapp wurde, sofort zuschneiden wollte. Also habe ich ihn mir selbst zusammen gebaut:
  • Die Grundlage ist der Stoffbeutel "Oma's Liebling" von Farbenmix, da er von der Größe und mit seinem Boden einfach perfekt ist. Der Stoff ist für die Außentasche ist insgesamt 44 x 105 cm groß. Der Zuschnitt aus Kunstleder ist 32 cm breit (inkl. NZ). Den Stoffteil habe ich mit Volumenvlies H640 verstärkt.
  • Da die Tasche stabiler werden sollte, habe ich zusätzlich eine Innentasche (Stoff aus der gleichen Kollektion wie die Außentasche) genäht und diese mit S250 verstärkt. Die Innentasche habe ich dann mit der Außentasche zusammen genäht, wie z.B. bei der Sanne von Tillabox. (meine Sanne findet ihr *hier* und *hier*)
  • Der Reißverschluss innen ist konstruiert wie bei der Schultertasche Chevron von Lillesol & Pelle. Der obere Steifen der Innentasche (über dem RV) habe ich 7 cm breit zugeschnitten und die Streifen, an die der RV genäht wird, waren 7,5 cm breit.
  • Das Reisverschlussfach auf der Außentasche stammt aus der Anleitung für die ChobeBag.
  • Das Einsteckfach innen mit Schlüsselband braucht keine Anleitung.
  • Die Träger sind etwas 85 cm lang.
Ja, das war es, mein "Rezept" für den Oma-Shopper. Hat ganz gut geklappt mit der Puzzelei.



OK, ein Detail gibt es noch. Die Oma mag zwar Reißverschlüsse, aber keine fummeligen Zipper. Ich wusste: wenn ich ihr keine "schöne" Lösung anbiete, bindet sie ein Stück Kordel dran. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich das optisch nicht haben will. Deshalb habe ich ihr an beide Zipper einen "Anhänger" genäht. Dafür habe ich einen Stoffstreifen durch den schmälsten Schrängbandformer gezogen und gebügelt und diesen dann per Hand (weil er zu schmal für die Nähmaschine war) zusammen genäht und am Zipper befestigt. Eine Lösung, mit der wir nun beide sehr gut leben können und die gleich viel viel viel schöner ist als ein Stück braune Kordel.

Nächstes Jahr habe ich dann hoffentlich eine einfachere und schnellere Geschenkidee. Oder ich fange wenigstens früher mit der Umsetzung an.

Liebe Grüße,
Katharina